Der Senat stimmte am 16. April 2026 mit 47-52 dafür, eine Kriegsvollmachten-Resolution zu vertagen, die den Kongress zu einer formellen Abstimmung gezwungen hätte, ob Präsident Trumps sechswöchige Militärkampagne gegen den Iran ohne ausdrückliche gesetzgeberische Ermächtigung rechtmäßig fortgesetzt werden kann.
Diese knappe, aber entscheidende Mehrheit sagt ebenso viel über den Zustand des republikanischen Caucus aus wie über den Krieg selbst. Alle republikanischen Senatoren stimmten gegen die Resolution — mit Ausnahme von Rand Paul aus Kentucky, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt gegen präsidiale Kriegsführung ausspricht, unabhängig davon, welche Partei das Weiße Haus innehat. Alle demokratischen Senatoren stimmten dafür — mit Ausnahme von John Fetterman aus Pennsylvania, der argumentierte, die Resolution sei zu weitreichend und berge das Risiko, „dem Oberbefehlshaber in einem Moment echter nationaler Sicherheitssensibilität die Hände zu binden."
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