- Wann läuft der Iran-US-Waffenstillstand ab?
- Der am 7. April 2026 angekündigte zweiwöchige Waffenstillstand läuft am 21. April 2026 ab. Präsident Trump erklärte, er sei bereit, ihn zu verlängern, wenn Iran in den Verhandlungen guten Willen zeige, warnte jedoch, dass militärische Operationen wieder aufgenommen würden, falls kein Abkommen zustande komme.
- Was ist das vorgeschlagene 20-Milliarden-Dollar-Iran-Abkommen?
- Axios berichtete am 17. April 2026, dass die Trump-Administration erwägt, rund 20 Milliarden Dollar zuvor eingefrorener iranischer Vermögenswerte freizugeben, im Austausch dafür, dass Iran seinen Vorrat an hoch angereichertem Uran aufgibt. Trump bestritt öffentlich, dass Geld „die Hände wechseln" würde – eine Unterscheidung, die seine Beamten so rahmten, dass sie sich auf direkte Barzahlungen bezieht und nicht auf die Freigabe eingefrorener Vermögenswerte.
- Was sind die wichtigsten Streitpunkte bei den Iran-Atomgesprächen?
- Die größte Differenz besteht bei der Dauer eines Urananreicherungs-Moratoriums: Die USA forderten 20 Jahre; Iran konterte mit 5 Jahren. Weitere Streitpunkte sind der Abriss der Anlagen in Fordow und Natanz sowie die physische Entfernung von Irans angereichertem Uranvorrat aus iranischem Territorium, wie Time Magazine am 14. April 2026 berichtete.
- Wer vermittelt bei den US-Iran-Gesprächen?
- Pakistan, Ägypten und die Türkei fungieren als Hauptvermittler. Der pakistanische Außenminister Ishaq Dar leitete die Islamabad-Sitzung, die am 13. April nach 21 Stunden scheiterte. Ägyptische und türkische Gesandte haben separate Folgegespräche mit iranischen Beamten in Teheran geführt.
- Was passiert, wenn bis zum 21. April kein Abkommen erzielt wird?
- Trump hat erklärt, dass militärische Operationen gegen Iran wieder aufgenommen würden, falls kein Abkommen erzielt wird: „Kein Deal, das Feuer geht weiter." Die US-Seeblockade iranischer Häfen würde sich wahrscheinlich intensivieren. Irans Revolutionsgarde hat ihrerseits gewarnt, sie würde Hormuz-Operationen wieder aufnehmen – durch die etwa ein Fünftel des globalen Öls fließt –, falls die Gespräche scheitern.