Waymo gab am Montag bekannt, seinen kommerziellen Robotaxi-Dienst bis Ende 2026 auf sechs neue Städte auszuweiten — Atlanta, Miami, Nashville, Denver, Seattle und Washington D.C. Der Rollout erfolgt schrittweise: Atlanta und Washington D.C. sind für das dritte Quartal vorgesehen, die verbleibenden vier Städte folgen danach. Die Ankündigung kam an demselben Tag, an dem Waymo bekannt gab, erstmals mehr als 200.000 bezahlte Fahrten in einer einzigen Woche in seinen bestehenden Märkten absolviert zu haben — ein Meilenstein, der optimistisch geklungen hätte, als das Unternehmen 2020 in Phoenix seinen öffentlichen kommerziellen Dienst startete.
Das aktuelle Einzugsgebiet umfasst San Francisco, Los Angeles, Phoenix und Austin, wo Waymo insgesamt rund 700 Fahrzeuge betreibt. Die Expansion würde die Flotte bis Jahresende auf schätzungsweise 1.200 Fahrzeuge anwachsen lassen, vorbehaltlich der Genehmigungen der Kommunen. Jede neue Stadt bringt eigene betriebliche Herausforderungen mit sich. Atlantas Verkehrsmuster sind dicht und unberechenbar und unterscheiden sich deutlich von Phoenixs rasterförmigen Straßen. Washington D.C. umfasst ein Zuständigkeitsgeflecht aus drei Verwaltungseinheiten — dem District, Maryland und Virginia — sowie Straßen- und Fahrzeugkategorien im Zusammenhang mit bundesstaatlichen Sicherheitsoperationen, die eine spezialisierte Geofencing-Logik erfordern.
Continue reading to see the full article