Die O2 Arena in London ist eine der besten Kampfarenen der Welt. Das Publikum ist kenntnisreich, lautstark und parteiisch auf die Art, wie Heimatpublika es sein sollten — leidenschaftlich, unentschuldigt und manchmal bis zu dem Punkt, wo ihre Reaktion nichts mit dem zu tun hat, was tatsächlich im Käfig passiert ist.
Der UFC London Hauptkampf am Samstagabend war eine solche Nacht.
Movsar Evloev besiegte Lerone Murphy per Mehrheitsentscheidung — 48-46, 48-46, 47-47 — in einem Federgewichtskampf, der eng, technisch und nicht die Art von Kampf war, die Highlight-Reel-Finishes produziert. Das Londoner Publikum war erwartungsgemäß nicht erfreut. Murphy ist ein heimischer Kämpfer. Evloev stammt aus Dagestan. Die Rechnung bei der Publikumsreaktion war nie zugunsten des Besuchers ausgegangen.
“Das Londoner Publikum war erwartungsgemäß nicht erfreut.”
Doch die Kampfrichter sahen, was sie sahen. Evloev, nun 20-0, kontrollierte in den mittleren Runden die Clinch- und Bodenkampfphasen auf eine Weise, die effektiver als aufregend war. Murphy hatte Momente im Stand — scharfe Kombinationen, gutes Distanzmanagement — hatte jedoch Schwierigkeiten, seine offensive Produktion über lange genug Strecken aufrechtzuerhalten, um Runden klar zu gewinnen.
Wichtige Erkenntnisse
- →UFC: Movsar Evloev defeated Lerone Murphy via majority decision (48-46, 48-46, 47-47) in a closely contested featherweight bout, improving his record to 20-0.
- →MMA: Movsar Evloev defeated Lerone Murphy via majority decision (48-46, 48-46, 47-47) in a closely contested featherweight bout, improving his record to 20-0.
- →London: Movsar Evloev defeated Lerone Murphy via majority decision (48-46, 48-46, 47-47) in a closely contested featherweight bout, improving his record to 20-0.
- →Movsar Evloev: Movsar Evloev defeated Lerone Murphy via majority decision (48-46, 48-46, 47-47) in a closely contested featherweight bout, improving his record to 20-0.
Der 47-47-Zettel eines Kampfrichters sagt alles darüber aus, wie hauchdünn die Abstände waren. Dies war wirklich ein Kampf, bei dem vernünftige Menschen, die dieselben fünf Runden sehen, ihn unterschiedlich bewerten konnten. Das ist kein Richterskandal. Das ist schlicht ein enger Kampf.
Die Undercard war entscheidender. Iwo Baraniewski knockte Austen Lane in 28 Sekunden aus — die Art von Finish, bei der eine gesamte Arena gleichzeitig aufsteht. Michael Page bezwang Sam Patterson per einstimmiger Entscheidung, die Page von der Eröffnungsglocke an kontrollierte. Danny Silva stoppte Kurtis Campbell in der zweiten Runde mit einer Kombination, die keinen Raum für Debatten ließ.
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UFC London liefert immer Atmosphäre. Diese Veranstaltung lieferte rundum wettbewerbsfähige Kämpfe. Im Hauptkampf war es eben die Art wettbewerbsfähigen Kampfes, der damit endet, dass die Hälfte der Arena überzeugt ist, der falsche Name sei ausgerufen worden.
Das ist der Sport. Nicht jeder Kampf endet mit einem Knockout. Die Kämpfe, die zu den Punktzetteln gehen, sind dort, wo Meinungen leben.
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