xAI sammelte 20 Milliarden Dollar ein, generierte allein im Januar 1,2 Milliarden Videos und sieht sich nun mit Klagen wegen sexualisierter KI-Bilder konfrontiert. Das Wachstum und die Probleme beschleunigen sich gleichermaßen.
Elon Musks xAI bewegt sich schneller als fast jedes andere KI-Unternehmen in der Geschichte. Ob das bewundernswert oder erschreckend ist, hängt davon ab, welchen Teil der Geschichte man gerade liest.
Zunächst die Zahlen. Grok hat inzwischen etwa 600 Millionen monatlich aktive Nutzer auf X und in der eigenständigen Grok-App. Das Unternehmen hat gerade eine Series-E-Finanzierungsrunde über 20 Milliarden Dollar abgeschlossen — aufgestockt gegenüber dem ursprünglich angestrebten Ziel von 15 Milliarden Dollar, weil die Nachfrage so groß war. Grok Imagine, das Bild- und Videogenerierungstool der Plattform, produzierte allein im Januar 2026 1,245 Milliarden Videos. Das ist kein Tippfehler. Milliarden. In einem einzigen Monat.
Der März brachte eine Welle von Produktaktualisierungen. Grok Imagine erhielt eine „Extend from Frame"-Funktion, mit der Nutzer Videoclips aneinanderreihen können, indem das letzte Bild als Ausgangspunkt für das nächste dient — und so Sequenzen von bis zu 15 Sekunden pro Clip ermöglicht. Grok Voice Mode öffnete seine Text-to-Speech-API für Entwickler. Enterprise-Tarife wurden mit SSO, SCIM-Provisionierung und Vault-Verschlüsselung eingeführt. Auf der API-Seite garantiert der bereitgestellte Durchsatz nun eine vorhersehbare Leistung für Kunden mit hohem Volumen.
“Der März brachte eine Welle von Produktaktualisierungen.”
Dann gibt es die Teile der Geschichte, die in keiner Pressemitteilung stehen.
Wichtige Erkenntnisse
→Grok: Grok has approximately 600 million monthly active users across X and the standalone Grok app as of March 2026.
→xAI: Grok has approximately 600 million monthly active users across X and the standalone Grok app as of March 2026.
→AI: Grok has approximately 600 million monthly active users across X and the standalone Grok app as of March 2026.
→Elon Musk: Grok has approximately 600 million monthly active users across X and the standalone Grok app as of March 2026.
Eine Überprüfung der New York Times ergab, dass Grok in einem Neun-Tage-Zeitraum über 4,4 Millionen Bilder generiert hatte, von denen 1,8 Millionen sexualisierte Darstellungen von Frauen waren. Eine im März eingereichte neue Klage schloss sich zwei weiteren an, die sich auf nicht einvernehmliche explizite Bilder konzentrieren, die angeblich von der Plattform erstellt wurden. Frauen und Mädchen bringen das Unternehmen wegen KI-generierter Deepfakes, die ihr Abbild ohne Zustimmung verwenden, vor Gericht.
Auf staatlicher Seite hat das Pentagon Grok in sensible Verteidigungssysteme integriert — eine Entscheidung, die Senatorin Elizabeth Warren dazu veranlasste, von Verteidigungsminister Pete Hegseth Informationen über xAIs Zugang zu geheimen Netzwerken zu fordern. Die Bedenken liegen auf der Hand: Sollte ein Unternehmen, das von einem der politisch aktivsten Milliardäre der Welt kontrolliert wird, Zugang zu geheimer Militärinfrastruktur haben?
Advertisement
Unterdessen stellt xAI Wall-Street-Banker und Kreditanalysten ein, um Grok in Finanzstrategie zu trainieren — ein Signal für Ambitionen, die weit über den Bereich des Verbraucher-Chatbots hinausgehen.
Das Unternehmen wächst in einem Tempo, das eine Aufsicht von Natur aus schwierig macht. Die Frage ist nicht, ob Grok mächtig ist — das steht außer Frage. Die Frage ist, ob irgendjemand — einschließlich der Menschen, die es entwickeln — die Implikationen dessen vollständig versteht, was 600 Millionen Nutzer mit einem so leistungsfähigen und so uneingeschränkten Werkzeug anstellen können.
Grok hat im März 2026 etwa 600 Millionen monatlich aktive Nutzer auf X und in der eigenständigen Grok-App.
Wird Grok vom Pentagon genutzt?
Ja, das Pentagon hat Grok in sensible Verteidigungssysteme integriert, was Senatorin Elizabeth Warren dazu veranlasste, Informationen über xAIs Zugang zu geheimen Militärnetzwerken zu fordern.
Worum geht es bei der Grok-Deepfake-Klage?
Mehrere Klagen behaupten, dass Grok Imagine nicht einvernehmliche explizite Bilder unter Verwendung der Abbilder realer Frauen und Mädchen generiert habe. Eine Überprüfung der New York Times ergab, dass in nur neun Tagen 1,8 Millionen sexualisierte Frauenbilder erstellt wurden.