Es gibt in jedem March-Madness-Turnier einen Moment, in dem ein Spieler auf sich aufmerksam macht – bei all jenen, die College-Basketball nicht jede Woche verfolgen. Wenn jemand etwas so Athletisches, so visuell Absurdes vollbringt, dass der Clip unter Freunden herumgeschickt wird, die keine fünf College-Teams nennen könnten.
Coen Carr erlebt genau diesen Moment gerade.
Der Junior der Michigan State – 2,01 m groß, 104 kg aufgestaute Sprengkraft – kam gegen Louisville in der ersten Runde auf 21 Punkte und 10 Rebounds bei 8 von 13 Feldwurfversuchen. Die Statistik ist gut. Die Dunks waren jenseits aller Vorstellung. Drei davon schafften es in die Top 10 von SportsCenter. Zwei davon ließen Menschen unwillkürlich von ihren Sofas aufspringen. Einer kursiert noch immer auf jedem Basketball-Account im Internet – mit Bildunterschriften, die sinngemäß lauten: „Das ist nicht fair."
“Die Dunks waren jenseits aller Vorstellung.”
Carr macht das die ganze Saison über. Die Social-Media-Kanäle von Michigan State sind im Grunde eine Coen-Carr-Dunk-Compilation, in die gelegentlich etwas Basketball-Inhalt eingestreut wird. Cheftrainer Tom Izzo hat ihn als einen der athletischsten Spieler bezeichnet, die er in über 30 Jahren in East Lansing trainiert hat – was angesichts der Tatsache, dass Izzos Programm mehrere NBA-Spieler hervorgebracht hat, kein beiläufiges Kompliment ist.
Wichtige Erkenntnisse
- →Coen Carr: Coen Carr is projected between the late first round and early second round of the 2026 NBA draft, with elite athleticism but concerns about his jump shot and 5-for-18 career three-point shooting.
- →Michigan State: Coen Carr is projected between the late first round and early second round of the 2026 NBA draft, with elite athleticism but concerns about his jump shot and 5-for-18 career three-point shooting.
- →NBA Draft: Coen Carr is projected between the late first round and early second round of the 2026 NBA draft, with elite athleticism but concerns about his jump shot and 5-for-18 career three-point shooting.
- →Spartans: Coen Carr is projected between the late first round and early second round of the 2026 NBA draft, with elite athleticism but concerns about his jump shot and 5-for-18 career three-point shooting.
Beim NBA-Draft wird es komplizierter. Carr wird im Draft 2026 irgendwo zwischen der späten ersten und der frühen zweiten Runde gehandelt. Seine Athletik ist erstklassig. Seine defensive Vielseitigkeit – die Fähigkeit, mit seitlicher Schnelligkeit und Reichweite mehrere Positionen zu verteidigen – überträgt sich direkt auf die nächste Liga. Im Übergang ist er praktisch nicht aufzuhalten.
Aber der Sprungwurf. In drei College-Saisons traf Carr 5 von 18 Dreipunktversuchen. Seine Freiwurfquote liegt bei 65,2 %. Auf NBA-Niveau, wo sich Defensiven erlauben können, Nicht-Schützen Raum zu lassen und Driving Lanes zu verstopfen, wird diese Schwäche zum strukturellen Problem. Im College kann man auf reiner Athletik dominieren. Die NBA verlangt zumindest eine glaubwürdige Bedrohung vom Perimeter.
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Kann er das entwickeln? Die technischen Grundlagen sind nicht kaputt. Der Abwurfpunkt ist akzeptabel. Aber die Stichprobengröße ist klein, und die Indikatoren sind nicht ermutigend.
Im Moment spielt das alles keine Rolle. Es ist März. Michigan State ist noch dabei. Und jedes Mal, wenn Coen Carr den Ball in Korbnähe bekommt, könnte etwas Unglaubliches passieren.
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