ASML Holding meldete am 15. April einen Q1-2026-Nettoumsatz von 8,8 Milliarden Euro – 300 Millionen Euro über dem LSEG-Konsens – und hob umgehend seine Jahresprognose an: Für 2026 wird nun ein Umsatz von 36 bis 40 Milliarden Euro erwartet, gegenüber der bisherigen Prognose von 34 bis 39 Milliarden Euro. Die Anhebung um jeweils 2 Milliarden Euro an beiden Enden erfolgte in derselben Woche, in der Berichte bestätigten, dass mehr als die Hälfte der geplanten US-KI-Rechenzentren aufgrund von Stromnetzengpässen und Hardwarelieferengpässen verzögert oder gestrichen wurde. Die Maschine, die die Maschinen baut, läuft offenbar dem Zeitplan voraus.
ASML ist der einzige Hersteller von Extrem-Ultraviolett-Lithografiesystemen (EUV) – ohne diese Maschinen können fortschrittliche Halbleiter unterhalb der 7-Nanometer-Grenze nicht produziert werden. Dieses Monopol macht ASML zu einem führenden Indikator für die gesamte KI-Hardware-Lieferkette. Wenn ASMLs Aufträge steigen, verpflichten sich Chipfabriken zur Kapitalinvestition in die physische Kapazität, die Chip-Designs in Silizium verwandelt. Wenn sie versiegen, kommt der Ausbau von KI-Modellen mangels Rechenleistung irgendwann zum Stillstand.
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