Die Trump-Regierung vollzog am 24. März 2026 zwei hochkarätige innenpolitische Schritte, die zusammen die Reichweite ihrer Kampagne zur Umgestaltung der amerikanischen Energieproduktion und Universitätsverwaltung verdeutlichen. Das Innenministerium bestätigte, dass es dem französischen Energiekonzern TotalEnergies 1 Milliarde Dollar zahlen wird, damit dieser zwei Offshore-Windpachtverträge vor der US-Atlantikküste aufgibt. Wenige Stunden später kündigte das Bildungsministerium an, zwei separate Bundesermittlungen gegen die Harvard University zu eröffnen – eine mit Fokus auf Antisemitismus auf dem Campus, die zweite zu den Zulassungspraktiken.
Der Offshore-Wind-Rückkauf ist ohne Präzedenzfall in der US-Energiepolitik. TotalEnergies-CEO Patrick Pouyanné bestätigte in einer Erklärung, dass die zurückerstatteten Pachtgebühren den Bau einer Anlage zur Verflüssigung von Erdgas in Texas finanzieren werden – eine direkte finanzielle Substitution von Offshore-Erneuerbaren durch onshore fossile Brennstoffinfrastruktur. Das Innenministerium bezeichnete die Transaktion als „Schutz der amerikanischen Fischerei und der Küstenwirtschaft"; Umweltgruppen charakterisierten sie umgehend als milliardenschwere Subvention für fossile Brennstoffinteressen, die als Pachtkündigung getarnt sei.
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