Japans Kabinett hat am 21. April 2026 das Nachkriegsverbot des Landes für den Export tödlicher Waffen formell aufgehoben und damit eine sieben Jahrzehnte alte Politik beendet, die in der pazifistischen Verfassung der Nation verwurzelt war. Damit öffnet sich erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg die Tür für den Verkauf fortschrittlicher Kampfflugzeuge, Raketen und Kriegsschiffe an verbündete Nationen.
Die Regierung von Premierministerin Sanae Takaichi verabschiedete die überarbeiteten Exportrichtlinien, die bisherige Beschränkungen beseitigen, welche Japan daran gehindert hatten, Waffen in Länder mit aktiven Konflikten oder an Käufer zu liefern, die keine Garantie für die Einhaltung der Endverbleibsvorschriften geben konnten. Die unmittelbarste und kommerziell bedeutsamste Anwendung: Japan kann nun vollständig an der Entwicklung und dem Export eines Kampfflugzeugs der sechsten Generation im Rahmen des Global Combat Air Programme teilnehmen, eines trilateralen Abkommens mit dem Vereinigten Königreich und Italien, das erstmals im Dezember 2022 formalisiert wurde.
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