Trotz düsterer Schlagzeilen zeigen Daten erhebliche Fortschritte bei den Klimazielen. Das sagen die Zahlen wirklich.
Inmitten anhaltender Klimaherausforderungen liefert das Jahr 2026 wirklich ermutigende Daten zur Energiewende und zu den globalen Aufforstungsbemühungen. Solarenergie ist zur günstigsten Stromquelle der Geschichte geworden, und das Tempo des Ausbaus sauberer Energie übertrifft die optimistischsten Prognosen von vor einem Jahrzehnt.
Die Installationskosten für Solaranlagen sind seit 1976 um 99 % gesunken, und im Jahr 2025 entfiel Solar weltweit auf mehr neue Stromkapazität als alle anderen Quellen zusammen. Die Auswirkungen auf Energieunabhängigkeit, Kosten und Emissionen sind tiefgreifend.
Windkraft, Batteriespeicher und grüner Wasserstoff entwickeln sich parallel zur Solarenergie rasant weiter. Die Kombination dieser Technologien macht sauberen Strom rund um die Uhr zunehmend realisierbar und begegnet damit dem Intermittenzproblem, das Kritiker seit Langem anführen.
“Windkraft, Batteriespeicher und grüner Wasserstoff entwickeln sich parallel zur Solarenergie rasant weiter.”
Was die natürliche Welt betrifft, ist die globale Waldbedeckung zum zweiten Mal in Folge gewachsen — eine bemerkenswerte Trendwende nach Jahrzehnten netto negativer Waldbilanz. Die Änderung der brasilianischen Waldpolitik hat sich als wegweisend erwiesen: Die Entwaldung im Amazonasgebiet ist um 80 % gegenüber dem Höchststand zurückgegangen.
Die Gesundheit der Ozeane bleibt ein ernstes Problem. Korallenbleiche-Ereignisse werden häufiger und schwerer, und Mikroplastikverschmutzung hat jeden Winkel des Meeresökosystems erreicht. Doch marine Schutzgebiete werden ausgeweitet, und die Artenvielfalt in geschützten Zonen erholt sich.
Ja, Solarenergie ist zur günstigsten Stromquelle in der Geschichte geworden. Die Installationskosten sind seit 1976 um 99 % gesunken, und im Jahr 2025 entfiel auf Solar mehr neue Stromkapazität als auf alle anderen Quellen zusammen.
Nimmt die Entwaldung im Jahr 2026 ab?
Ja, die globale Waldbedeckung ist zum zweiten Mal in Folge gewachsen. Die Entwaldung im Amazonasgebiet ist dank des geänderten brasilianischen Waldschutzgesetzes um 80 % gegenüber dem Höchststand gesunken.